Inhaltsübersicht
- 1 Video
- 2 1 El Capitolio
- 3 2 Gran Teatro de la Habana
- 4 3 Parque Central und La Esquina Caliente
- 5 4 Museo Nacional de Bellas Artes
- 6 5 El Floridita
- 7 6 Paseo del Prado
- 8 7 Museo de la Revolución
- 9 8 Calle Obispo
- 10 9 La Bodeguita
- 11 10 Plaza de la Catedral
- 12 11 Plaza de Armas
- 13 12 Plaza de San Francisco de Asis
- 14 13 Calle Mercaderes
- 15 14 Plaza Vieja
- 16 15 El Morro
- 17 16 Fortaleza de San Carlos
- 18 17 El Cristo de la Habana
Havanna in Kurzfassung? Charismatisch, leicht abgerockt, außergewöhnlich, absolut einzigartig. Havanna ist unvergleichbar. In Habana Vieja und Centro Habana bist du umgeben von wunderschön restaurierten Palästen, farbenfrohen Häusern, alten Festungen, spannenden Museen und vielen kleinen Cafés mit Live-Musik.
- Tickets: Falls du keine Zeit hast, deine Stadttour in Havanna auf eigene Faust zu planen, kannst du auch eine kostenlose Stadtführung buchen
Video
Wir haben hier alle unsere Lieblingsplätze von Habana Vieja und Centro Habana aufgeschrieben und daraus den ultimativen Stadtführer gebastelt – du kannst alle Punkte nacheinander besuchen. Natürlich haben wir den einen oder anderen Erfrischungs-Stopp eingeplant. Es gibt so viel zu sehen und zu erleben; schau dir auch unseren kostenlosen Reiseführer über die besten Aktivitäten in Havanna an.
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- Tipp: Unbedingt einpacken: Wasser und Sonnenschutz
1 El Capitolio
Innen findest du übrigens die Estatua de la Republica. Die drittgrößte Indoor-Skulptur der Welt (nach der Buddha-Statue in Japan und der Statue von Abraham Lincoln in den USA). Mit 22-Karat-Blattgold überzogen und 12 Meter hoch. Eine idealisierte Repräsentation des kubanischen Nationalismus, Vorbild war ein kubanisches Model namens Lily Valty. Führungen kosten ca. 10 Euro.
2 Gran Teatro de la Habana
Eines der größten Opernhäuser der Welt steht tatsächlich mitten in der Karibik. Der belgische Architekt Paul Belau entwarf das Theater und 1915 öffnete es erstmalig seine Vorhänge. Es ist der Hauptspielort des Nationalballetts von Kuba. Ballett gehört übrigens zu den Nationalsportarten und einmal hier zu tanzen ist für jeden Tänzer/in die Erfüllung ihrer Träume.
2015 wurde es umbenannt in Gran Teatro de La Habana “Alicia Alonso”. Zur Ehrung ihrer Beiträge zur kubanischen und universellen Kultur, ihrer Liebe zum Vaterland und ihrer Treue zur kubanischen Revolution. Solltest du die Gelegenheit haben, besuche eine der Aufführungen – ein unvergessliches Erlebnis.
- Tipp: An der Abendkasse gibt es oft noch Tickets und es werden auch Führungen angeboten
3 Parque Central und La Esquina Caliente
4 Museo Nacional de Bellas Artes
Die Kunst hat in Kuba immer ihren Weg gefunden, sich der staatlichen Zensur zu entziehen und subtil gegen koloniale (und postkoloniale) Unterdrückung zu protestieren. Seit den 50ern Jahren sammelten Kunstkuratoren heimlich an einer riesigen und genreübergreifenden Sammlung. Das Museo Nacional de Bellas Artes zeigt einen großen Teil dieser Sammlungen mit Werken von José Nicolás de la Escalera oder Raúl Martínez. Einige der besten kubanischen und karibischen Kunstwerke der Welt findest du hier. So auch die einzigartige Marmorskulptur “Form, Raum und Licht” am Eingang des Museums. Der Eintritt beträgt rund 5 Euro.
5 El Floridita
“My Mojito in La Bodeguita, my Daiquiri in El Floridita“ („Meinen Mojito in der Bodeguita, meinen Daiquiri in der Floridita“)
6 Paseo del Prado
Wunderschöne Allee für einen gemütlichen Spaziergang, dazu schattenspendende Bäume mit Marmor-Bänken darunter. Besser geht es nicht. Übrigens wohnten entlang der Allee einige der wohlhabendsten Familien Havannas. So auch Dr. Carlos Finlay, der entdeckte, dass Moskitos Gelbfieber verbreiten. Du findest hier das Hotel Sevilla mit seinem wunderschönen maurischen Stil und Havannas berühmteste Hochzeitskapelle, der Palacio de los Matrimonios.
7 Museo de la Revolución
- Tipp: Ein kleiner Teil der alten Stadtmauer findest du direkt vor dem Museum
8 Calle Obispo
Eine lebhafte Fußgängerzone, die von allem etwas zu bieten hat: alte Architektur, viele Cafés und Läden mit lokalem Kunsthandwerk. Die Straße verläuft von El Floridita bis zum Plaza de Armas. Egal zu welcher Uhrzeit, die Straße ist immer belebt. Sehenswürdigkeiten entlang dieser Strecke sind das Hotel Ambos Mundos, in dem Ernest Hemingway sieben Jahre lebte, und das Taquechel Pharmacy Museum.
- Mach unbedingt einen Stopp an der Ecke zur Aguacate Straße (Obispo / Aguacate). Warum? Da gibt es Guarapo. Was Guarapo ist? Roher Zuckerrohrsaft, absolut köstlich und erfrischend. Es wird meist mit Limette und Eis gemischt und ist in fast jeder Bar, jedem Restaurant oder jeder Bodega zu finden. Schmeckt auch mit Alkohol.
9 La Bodeguita
Wenn die Mauern von La Bodeguita del Medio sprechen könnten…… Was ausschaut wie eine Studentenbar, ist in Wahrheit die Geburtsstätte des Mojito-Cocktails. Seit fast 80 Jahre wird hier gemixt, gegessen, gesungen, getanzt und natürlich getrunken.
“My Mojito in La Bodeguita, my Daiquiri in El Floridita“ („Meinen Mojito in der Bodeguita, meinen Daiquiri in der Floridita“)
- Tipp : Die Türen öffnen um 10:30 Uhr, perfekt um den Tag mit einem Mojito zu beginnen
10 Plaza de la Catedral
Der Plaza de la Catedral (“Platz der Kathedrale”) ist bekannt für? Ja, richtig! Die Kathedrale von Havanna. Die Kathedrale könnte deinen inneren Monk wecken, denn sie hat zwei unterschiedliche Türme. Geht ja Gott sei Dank nicht jedem so. Wo wir gerade schon bei Gott sind, zurück zur Kirche. Sie ist eine der ältesten Kathedralen Amerikas. Sowohl Papst Johannes Paul II. als auch Papst Benedikt XVI. haben die kleine Kathedrale besucht. Sie beherbergte sogar eine Zeit lang die Überreste von Christoph Kolumbus, bis sie in die spanische Kathedrale von Sevilla überführt wurden.
- Tipp: Du kannst den kleineren Glockenturm besteigen, um die Aussicht über den Platz zu genießen (Kosten ca. 2 EUR)
11 Plaza de Armas
Der Plaza de Armas wurde in den 1520er Jahren erbaut und ist der älteste Platz Havannas. Sein Open-Air-Markt für revolutionäre Literatur und Souvenirs ist überall beliebt. Rundherum findest du Cafés und Restaurants, schattige Gärten und viele prachtvolle Barock-Gebäude:
Museo de la Ciudad
Der kubanische Barockpalast von Los Capitanes beherbergt heute das Museo de la Ciudad. Es enthüllt die faszinierende Geschichte Havannas. Du kannst eine beeindruckende Auswahl an Objekten aus der Revolution sehen, das Grab des berühmten französischen Künstlers Vermay und den Salon de los Espejos in dem 899 das offizielle Ende der spanischen Herrschaft ausgerufen wurde. Alle Führungen und Anzeigen sind auf Spanisch, aber der Eintritt lohnt sich schon allein für einen Spaziergang durch den Palast und den schönen Innenhof. Der Eintritt beträgt ca. 4 Euro.
Castillo de la Real Fuerza
Im 16. Jahrhundert erbaut, um Angriffe von Piraten abzuwehren. Wurde jedoch tatsächlich nie für diesen Zweck verwendet, da es zu weit in der Bucht liegt. Stattdessen diente das Fort als Wohnsitz für Angehörige des Militärs und des Adels und als Lagerhaus für Wertsachen. Du kannst das Fort begehen und im Seefahrtmuseum Havannas Seefahrergeschichte erforschen. Eintritt rund 4 Euro.
12 Plaza de San Francisco de Asis
Die Plaza de San Francisco liegt am Eingang zur Altstadt von Havanna und wird von einer Meeresbrise gekühlt. Der perfekte Platz um eine kleine Pause einzulegen im Café oder am Fuente de los Leones, ein Brunnen aus weißem Marmor. Die Basilika Menor de San Francisco de Asis ist übrigens bekannt für die beste Akustik in ganz Kuba und wird daher oft für Konzerte genutzt.
- Tipp: Ihr Turm bietet einen wunderschönen Blick über Havanna und das Meer
13 Calle Mercaderes
Die Calle Mercaderes ist eine sehr schöne und belebte Fußgängerzone, gesäumt von hübschen Gebäuden, Museen und Cafés. Schlender gemütlich entlang und schau dir einige der vielen kleinen Museen an. Das Museo de Bomberos für Feuerwehrleute oder das Museo del Tabaco, sind kostenlos.
14 Plaza Vieja
Dieser wunderschöne und malerische Platz hat schon so einiges erlebt: einst für militärische Übungen genutzt, dann ein beliebter Marktplatz und in den 1950ern wurde er auch noch ziemlich umgebaut für eine Tiefgarage. Glücklicherweise fand in den letzten Jahrzehnten ein Umdenken statt und der Plaza Vieja wurde, samt der umliegenden Gebäude nach und nach liebevoll restauriert. Heute ein beliebter Treffpunkt Havannas und die vielen Bars und Cafés laden zur Erholung ein.
Oben in der Edificio Gomez Vila verbirgt sich ein gut gehütetes Geheimnis: ein mysteriöses Gerät namens Camera Obscura. Ein von Leonardo da Vinci erfundenes optisches Gerät und Geschenk von Spanien an Kuba. Die Kamera bietet ein faszinierendes 360-Grad-Panorama der Altstadt von Havanna. Es ist wirklich eine brillante Möglichkeit, die wunderschöne Stadt zu erleben! Von der Dachterrasse hat man auch einen fantastischen Blick über die Altstadt. Der Eintritt liegt bei 3 Euro.
15 El Morro
Das Castillo de los Tres Reyes del Morro “El Morro” steht auf der anderen Seite am Eingang der Bucht von Havanna im Parque Historico Militar. Es wurde im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert erbaut, um sich gegen Piratenangriffe zu schützen. Tatsächlich sieht es noch genauso aus, nur der ursprüngliche Leuchtturm wurde mittlerweile durch einen neuen, aus massivem Stein ersetzt, doch die Original-Lampe leuchtet noch heute. Die Festung wird nun als Museum genutzt und die fantastische Aussicht solltest du auf keinen Fall verpassen! Eintritt ca. 6 Euro.
16 Fortaleza de San Carlos
Direkt neben El Morro liegt Fortaleza de San Carlos de la Cabana oder auch „La Cabaña“ (spanisch für „Die Hütte“) genannt. Das teuerste und größte spanische Fort in Amerika wurde in den 1770er Jahren erbaut. Sie ist vielseitig wandelbar: Während des Batista-Regimes diente die Festung als Militärgefängnis, Che Guevara nutzte sie nach der Revolution als Hauptquartier und heute ist sie ein Museum.
- Tipp: Das absolute Highlight ist um 21 Uhr, wenn Schauspieler in Kostümen aus dem 19. Jahrhundert die “El Ceremonia del Cañonazo”, eine Kanonenschuss-Zeremonie, aufführen
17 El Cristo de la Habana
Einen fantastischen Ausblick auf die Bucht von Havanna hast du von El Cristo de La Habana, besonders zum Sonnenuntergang. Die Statue ist ein Werk der kubanischen Bildhauerin Jilma Madera, etwa 20 Meter hoch und hat ein Kampfgewicht von rund 320 Tonnen. Sie wurde aus 67 Marmorblöcken gebaut, die nach der persönlichen Segnung durch Papst Pius XII. aus Italien mitgebracht worden waren. El Cristo steht mit der rechten Hand nahe dem Kinn und der linken Hand nahe seiner Brust. Kubaner erklären das so: in der rechten Hand eine Zigarre und in der linken Hand einen Mojito – mehr braucht niemand.
- Tickets: Für eine geführte kostenlose Stadtführung kanst du hier buchen
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