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Top 10 Tipps gegen den Jetlag von Vielfliegern

Zuletzt aktualisiert am 4. Oktober 2025
Müde vom Lesen? Hör Dir einfach den Artikel an :
Inhaltsübersicht

1   Rhythmus früh anpassen

Wenn es für dich möglich ist, dann passe deinen Schlafrhythmus bereits daheim auf die neue Zeitzone an. So hat dein Körper ein paar Tage vor dem Flug Zeit, sich umzugewöhnen. Wenn es auch nur eine knappe Stunde Veränderung ist. Also wenn du in Richtung Osten fliegst, geh früherer schlafen und steh früher auf. Fliegst du in den Westen, gehst du später schlafen und stehst später auf. 

2   Buch deinen perfekten Flug

Du magst lieber tagsüber fliegen und am Abend ankommen? Oder fliegst du lieber in der Nacht und landest lieber am nächsten Morgen? Hör auf dich und deinen Körper und buche anhand dessen den besten Flug für dich, auch wenn es nicht der billigste ist. Für dich persönlich beste Flugzeiten verringern den Jetlag. 

3   Stell deine Uhr früh um

Stell schon im Flieger deine Uhren um auf die neue Zeitzone. So trickst du dein Gehirn ein wenig aus und du gewöhnst dich tatsächlich schneller an den neuen Rhythmus. Übrigens, so wird es auch im Flugzeug mit dem Licht gemacht, ist es am Zielort schon Zeit zum Schlafen, wird das Licht gedimmt.

4   Schlafen oder wach beim Flug?

Es hilft schon beim Flug den Körper auf die neue Zeitzone zu trimmen. Du fliegst in Richtung Westen? Dann halte dich wach. Ob nun mit Kaffee, Actionfilmen, Kniebeugen, einem spannenden Hörbuch oder mit lauter Musik – alles, was dich wach hält, ist erlaubt. 

Du fliegst in Richtung Osten und bei der Landung ist es schon spät? Dann ruhe dich beim Flug aus. Lausche beruhigender Musik oder ein Hörbuch und schließe deine Augen dabei. Bring deinen Körper zur Ruhe und Entspannung.

5   Das Essen hat Einfluss

Was du vor und auf dem Flug isst, hat ordentlich Einfluss auf dich und deinen Körper. Mit schwerem Essen im Magen ist es sehr schwer wach zu bleiben. Und dann wäre da ja auch noch die Sache mit der fremden Toilette, die alle nutzen. Leichte Mahlzeiten helfen deinem Körper besser sich an den neuen Rhythmus zu gewöhnen.

6   Trink ausreichend

Wasser, wir reden von Wasser! Die trockene Luft im Flieger ist sehr anstrengend für deinen Körper und deine Haut. Da hilft nur viel trinken, und zwar Wasser. Oder eben Tee oder Saft, wie wär es mit Tomate? Wieso mögen eigentlich so viele Menschen Tomatensaft im Flieger?  Vom Thema abgekommen. Wenn du keine Lust auf 20 Mal nach Wasser Fragen hast, bring dir eine faltbare Flasche mit und füll dir kurz vom Boarding ausreichen Wasser ein. Übrigens, Kaffee und Alkohol solltest du nur wenig bis gar nicht konsumieren, denn die entziehen deinem Körper zusätzliche Flüssigkeit – macht die Lage also noch schlechter.

7   Zwischenstopp hilft

Wie wäre es mit einem “kürzeren” Stopp auf der Hälfte der Strecke? Zwei bis drei Tage die Stadt und das Land erkunden, dann geht es weiter. So fällt dir die Zeitumstellung viel leichter und du hast sogar noch eine andere Destination auf deinem Weg gesehen.

8   Neuer Tagesrhythmus - sofort

Pass dich dem Tagesrhythmus vor Ort sofort an. Ja, auch wenn es wahnsinnig schwerfällt. Kein Nickerchen machen, das artet dann immer aus. Geh an die frische Luft und erkunde die Gegend. Nimm eine erfrischende Dusche, definitiv eher kühler als zu warm. Trink viel Wasser und auch gern einen Kaffee oder Tee. Geh eine Runde schwimmen, wenn es einen Pool gibt oder ins Fitnessstudio. Alles, was dich bis zum Abend durchhalten lässt, ist erlaubt.

9   Langsam angehen

Pack die ersten Tage nicht komplett voll mit Sightseeing und Touren. Lass es gemütlich und ohne Stress angehen und gönne deinem Körper die Energie zur Akklimatisierung und Erholung. In der Ruhe liegt die Kraft.

10   Hilfsmittel

Lass dir von der Natur helfen, dich besser an die Zeitumstellung anzupassen. Beruhigend wirkt Lavendel und gehört zu den absoluten Klassikern. Ein paar Tropfen Lavendelöl auf dein Kissen, die Decke oder auf die Innenseiten deiner Handgelenke. Melissentee beruhigt deinen Körper und Geist. Pack dir ein paar Beutel in dein Handgepäck und wann immer du einfach nicht zur Ruhe kommst, genießt du eine Tasse Melissentee.

In die komplett andere Richtung hilft dir Rosmarinöl. Es steigert die Konzentration und wirkt belebend, ein paar Tropfen an deine Schläfen und Handgelenke. Schwarzer Tee, denn es muss ja nicht immer Kaffee sein. Doch Vorsicht: nicht länger als drei Minuten ziehen lassen, denn je länger er zieht, desto beruhigender wirkt er.

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