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Erdbeben überleben: Dein essenzieller Sicherheits-Guide

Zuletzt aktualisiert am 22. Oktober 2025
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Inhaltsübersicht

Erdbeben treten meist aus dem Nichts auf, ganz plötzlich. Selbst wenn du einen Schutzraum hättest, reicht oft die Zeit nicht aus, um dahin zu gelangen. Daher solltest du unbedingt wissen, wo du dich wie verhalten solltest und dich am besten schützen kannst.

 

Es kann den entscheidenden Unterschied machen. In diesem Leitfaden findest du alles, was du zum Thema Erdbeben und Schutz wissen musst. Besonders wenn du bisher noch keins erlebt hast, kann es sehr beängstigend sein. Bisher kann man leider keine Beben vorhersagen, doch du kannst dich vorbereiten, indem du weißt, was du bei einem Erdbeben tun solltest.

Während des Erdbebens - Was ist zu tun?

  • Im Gebäude:
    Mach dich klein und such Schutz unter einem stabilen Möbelstück: Tisch, Bett, Couch. Der Türrahmen sollte die letzte Option sein, denn er bietet dir und deinem Körper die kleinste Schutzfläche.Schütze mit deinen Händen deinen Kopf und das Gesicht. Geh nicht an ein Fenster, das Glas kann zerspringen und Verletzungen verursachen. Lauf nicht nach draußen!
  • Im Freien:
    Schütze deinen Kopf vor herabfallenden Dingen, mit deinen Händen oder jedem Gegenstand, den du finden kannst. Such unbedingt Abstand zu Gebäuden, Brücken, Strommasten und hohen Bäumen. Begib dich auf eine offene Fläche.
  • Im Auto:
    Möglicherweise merkst du das Erdbeben nicht sofort. Doch spätestens, wenn sich das Steuer komisch bewegt, fahr an den Straßenrand und halt an und beobachte die Umgebung. Die Straße muss unbedingt für Rettungsfahrzeuge frei bleiben.
  • Am Meer:
    Schütze zuerst deinen Kopf vor herabfallenden Ästen oder Kokosnüssen und so. Verlasse nach dem Erdbeben sofort das unmittelbare Küstengebiet und geh an einen höheren Ort. Denn nach einem starken Beben kann es zu großen Wellen oder Schlimmerem kommen.

Nach dem Erdbeben - Was ist zu tun?

Wenn es ein stärkeres Beben war, rechne immer mit Nachbeben! Auch bei leichteren Beben solltest du damit rechnen und wissen, dass dein Körper ein paar Tage brauchen kann, bis er kein Symptom-Beben mehr verspürt. Uns hilft es immer, wenn wir uns einen Fixpunkt suchen, um zu sehen, ob es wirklich wackelt. Das kann die Gardine sein, die Hängelampe oder das Getränk im Glas.

Nach stärkeren Beben gilt: Solltest du in einem Gebäude sein, verlasse es und achte dabei auf deine Umgebung. Schalte im Haus Strom und Gas ab und auch den Hauptwasserhahn. Wenn du selber nicht verletzt bist, suche nach Verletzten und hilf ihnen so gut du kannst. Informiere dich, ob nun über das Internet oder Radio. Hilf mit, bei der Versorgung von Verletzten, Suchen nach Vermissten, und auch bei der Versorgung mit Hilfsgütern.

Fakten über Erdbeben

Ungefähr 100 Erdbeben pro Jahr richten Schäden an, rund 100.000 sind spürbar, doch die Wissenschaft schätzt, dass die Erde tatsächlich jedes Jahr 500.000 nachweisbar bebt. Oft sind es nicht die Beben selbst, sondern ihre Nachwirkungen, die so immense Schäden anrichten, durch Feuer oder Tsunamis.

Es gibt kein typisches Erdbebenwetter, weder Kälte noch Wärme haben Einfluss. Je nach Größe des Bebens können Nachbeben noch Wochen, Monate oder sogar Jahre nach dem sogenannten Hauptbeben auftreten.

Schlussfolgerung

Erdbeben können verheerende Auswirkungen auf Menschen und Eigentum haben. Zu wissen, was vor, während und nach einem Erdbeben zu tun ist, macht einen Unterschied. 

 

Das Wichtigste in Kürze: Schütze deinen Kopf und renne nicht wild umher, sondern bewahre Ruhe. Suche in Gebäuden, Schutz unter stabilen Möbeln und im Freien bist du auf freien Flächen, entfernt von Gebäuden am sichersten.

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