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Kingston Reiseführer – Sehenswürdigkeiten & Insider-Tipps

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Überblick

Kingston - Lebensfreude und Musik pur

Kingston wurde 1692 aus der Not heraus gegründet, denn ein Erdbeben hatte die Nachbarstadt Port Royal vollkommen zerstört und die Überlebenden an den Fuß der Blue Mountains getrieben. 
Heute ist Kingston das finanzielle, wirtschaftliche und industrielle Zentrum Jamaikas und bietet den Kontrast zum sehr entspannten Tempo auf der restlichen Insel. Das Stadtbild ist geprägt vom Gegensatz: moderne Gebäude gegen verfallene architektonische Relikte. Brände in den Jahren 1862 und 1882 und ein Erdbeben 1907 haben die Stadt stark beschädigt und fast alle historischen Gebäude zerstört. Das Headquarter House in der Duke Street lässt erahnen, wie es mal ausgesehen hat. Das Leben in Kingston spielt sich auf der Straße ab. Lebensmittel, Blumen, Kleidung, Technik, alles, was dein Herz begehren könnte, findest du am Straßenstand. 
Die vielen Essensstände bereiten typisch jamaikanisches Essen zu und es riecht himmlisch exotisch nach Gewürzen und gegrilltem Fleisch. Besuch auf jeden Fall die Mathews Lane. Die Straße ist ein einziger großer bunter Beauty Salon. Ob Haare stylen, Fingernägel lackieren, Wimpern kleben oder ein Tattoo stechen – ist alles hier möglich. Dazu der neueste Klatsch und Tratsch oder ein spontaner Tanzcontest.
Doch wenn du genau hinschaust, siehst du die andere Seite von Kingston. Produkte stehen hinter dicken Glaswänden, immer mehr Menschen ziehen vom Land in die Stadt in der Hoffnung auf ein besseres Leben, doch im Zweifel stehen sie schlechter da als zuvor.  Zudem führen die steigende Arbeitslosigkeit und das verlockend schnelle Drogengeld zu ernsthaften Verbrechensproblemen.
Dennoch ist Kingston eine bunte und lebendige Stadt voll von Lebensfreude, Tanz und Musik. 2015 ernannte UNESCO sie zur Creative City of Music. In Anerkennung der wichtigen Rolle, die die jamaikanische Musik bei der Gestaltung der wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Identität der Stadt gespielt hat. Kein Wunder, dass Bob Marley hier bis zu seinem Tod lebte und seine wundervolle Musik aufnahm. Ein Besuch im Bob Marley Museum ist ein absolutes Muss.

Video

Sehenswürdigkeiten

Kingston solltest du auf jeden Fall besuchen und damit ist nicht nur das Bob Marley Museum gemeint, sondern auch die Stadt selbst. Du musst nicht in Kingston übernachten, sondern kannst auch in nahegelegenen Orten wie Ocho Rios schlafen. Besuch unbedingt die Blue Mountains!
1 - Wander durch die Blue Mountains
Die Blue Mountains sind die längste Bergkette Jamaikas und der höchste Punkt ist der Blue Mountain Peak mit 2.256 Metern. An klaren Tagen kannst du bis zur Südküste von Kuba sehen. Es ist auch die Heimat des berühmten Blue Mountain Kaffees. Die Landschaft der Blue Mountains ist atemberaubend! 
Übrigens nennt man sie Blue Mountains, da die Gipfel meistens nebelverhangen sind und ganz besonders am Morgen dadurch bläulich schimmern. 
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2 - Bob Marley Museum - Every Little Thing Is Gonna Be Alright
Bob Marley, der berühmteste Reggae-Sänger, wohnte von 1975 bis zu seinem Tod in einem sehr schönen Haus in der Hope Road. Heute ist es das Bob Marley Museum, eine Hommage an die Musiklegende und seine Werke. Du siehst seine Auszeichnungen, Möbel, Bühnenkostüme, Fotos und Instrumente.
Aus seinem Schlafzimmerfenster kannst du direkt auf den Blue Mountain Peak schauen. Kein Wunder, dass hier so viele legendäre Platten entstanden sind. Die Tour durch sein Zuhause ist eine ganz besondere Tour, mehr als würde man alten Geschichten eines Familienmitgliedes lauschen. Mit einem ganz besonderen Touch, mehr verraten wir nicht. Gänsehaut garantiert.
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3 - Tagestour Highlights Kingston
Es gibt viele verscheiden Touren, mit denen du die unterschiedlichen Highlights von Kingston erkunden kannst. Vom Bob Marley Museum, über Devon House, die Nationalgalerie, Trench Town, den National Heroes Park und noch viel mehr. 
Die Touren werden in vielen verschiedenen Kombinationen angeboten und du kannst sie auch von anderen Orten aus machen, musst also nicht in Kingston übernachten. Manche Touren bieten auch ein gemeinsames Essen in einem typisch jamaikanischen Restaurant an. Wir finden es eine super praktische, sichere und kulturnahe Möglichkeit um Kingston zu entdecken. 
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4 - Devon House und eine der besten Eiscremes der Welt
Ein Meisterwerk der karibischen Architektur, welches George Stiebel, Jamaikas erster schwarzer Millionär, bauen ließ. Mach einen Rundgang durch das Kulturerbe und schau dir an, wie das Luxusleben vor mehr als 130 Jahren aussah.
Probier unbedingt das weltberühmte Eis von I-Scream. Es gehört laut National Geographic zu den Top Ten Eisläden der Welt. Ob nun der Klassiker Rum & Raisin oder Pistazie, Mango, Kokosnuss oder die auf Bier basierendes Sorte namens Devon Stout. 
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Transport

Anreise per Flug
Es gibt Direktflüge von Europa, den USA und Kanada. Der Flughafen Norman Manley in Kingston ist etwas außerhalb gelegen, dafür mit einer fantastischen Sicht auf das Meer und die Berge. Du könntest deine Reise durch Jamaika auch von hier starten.
Flughafen-Transport
Manche Unterkünfte bieten einen Abholservice an, ansonsten kannst du dir ein Taxi vom Flughafen nehmen. Praktisch, verlässlich und ganz einfach vorab schon buchbar ist dieser Flughafen-Transport:
Anreise mit dem Bus
Mit dem Knutsford Express kommst du perfekt in Kingston an, er hält mitten in der Stadt. Nimm dir ein Taxi zur Unterkunft oder lass dich abholen, denn laufen ist keine Option, da Kingston keine Fußgängerampeln hat.
Anreise mit dem Mietwagen
Bring definitiv Geduld mit, denn hier sind Staus ganz normal und auch der Fahrstil ist um einiges wilder als auf dem Rest der Insel. Hauptstadt eben. Je nachdem, von wo du anreist, ist es eine sehr kurvige Fahrt hierher. Solltest du einen Mietwagen haben, nimm dir unbedingt einen ganztägig bewachten Parkplatz und lass nie etwas im Auto liegen.
Transport in der Stadt
Es gibt keine Fußgängerampeln in Kingston, daher macht zu Fuß gehen hier null Spaß. Wir haben es dennoch ausprobiert und sagen wir mal so: lass es! Stell dich an den Straßenrand und warte auf ein Route-Taxi, die halten von selbst an, wenn sie noch Platz haben. Einsteigen und sagen, wohin du willst. 
Der Fahrer lässt dich an deinem Ziel dann raus, dann musst du auch erst bezahlen. Deine Wertgegenstände trage direkt am Körper und verzichte auf Handtasche und Rucksack, wenn du die Stadt eigenständig entdecken willst. Bei einer organisierten Tour sieht das anders aus. Nach Einbruch der Dunkelheit nimm dir immer unbedingt ein Taxi.

Die besten Unterkünfte

Wenn du Kingston übernachten willst, achte darauf, dass deine Unterkunft zentral liegt. Alles in der Nähe vom Devon House / Bob Marley Museum ist perfekt. Spar auf keinen Fall an Übernachtungskosten – Sicherheit hat hier ihren Preis und den solltest du bezahlen.
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Die besten Restaurants

Die jamaikanische Küche hat so einiges zu bieten. Super lecker, exotisch, würzig – einfach fantastisch. Einflüsse aus Afrika, und auch Europa, Indien und China kannst du bei vielen Gerichten entdecken und schmecken. Ein Besuch in Jamaika, ohne eine Pastete zu probieren, geht nicht. Es gibt praktisch einen lokalen “Kampf” um die Krone: “Beste Patties des Landes”. Entweder ist man wohl ein treuer Fan von “Juici” oder “Tastee”, bei Platz drei ist man sich wieder einig: “Mothers”.
Restaurants - Ausprobiert und für gut befunden
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Unsere Insider Tipps

1 - Besuch den Nachtmarkt in Kingston
Eins der größten Vergnügungen von Kingston ist der Nachtmarkt. Von lokalen Leckereien, handgemachtem Schmuck, Live-Musik bis hin zu kunstvollen Bilder. Es gibt nichts, was es hier nicht gibt. Eine fantastische Möglichkeit, tiefer in die jamaikanische Kultur einzutauchen.
2 - Marketplace
Besuch zum Sonnenuntergang den Marketplace. Hier findest du Restaurants, Pubs und die berühmte Sportbar Tracks & Records. Wieso berühmt? Sie gehört dem olympischen Sprinter Usain Bolt. Probier den Nine.58, ein Rum-Punsch, der nach Bolts 100-Meter-Weltrekord benannt ist.
3 - Fleet Street & Life Yard
Lebhaft bunte Häuser säumen die Straße. Doch die Hauptattraktion sind die spannenden Wandbilder. Sie wurden im Rahmen des Paint Jamaica Projekts von lokalen und internationalen Künstlern gemalt. Seit 2014 gibt es die Aktion und alles fing in der Fleet Street 41 an.
Bilder voller Hoffnungen, Träume und Erfahrungen – jedes Wandbild erzählt eine andere Geschichte. Die Life Yard-Initiative fördert nachhaltige Landwirtschaft und vermittelt den Kindern in der Gemeinde die Bedeutung des ökologischen Landbaus sowie des Kunsthandwerks.
4 - Emancipation Park - entspannen und Aerobic zugleich
Mitten in Kingston liegt der Emancipation Park. Der Park ist voll mit wunderschönen Bäumen, Blumen und Springbrunnen. Perfekt für einen Spaziergang, zum Picknick oder zur Fitness. Du kannst dort auch Schach oder Tischtennis spielen und es finden verschiedene Aerobic-Kurse statt. Snacks und Getränke bekommst du bei den Händlern vor dem Tor und auf der anderen Straßenseite findest du das Sweetwood Jerk Center und das Jamaica Pegasus Restaurant. 
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