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Kuba Rundreise – Die beste Route & Insider-Tipps

Zuletzt aktualisiert am 4. Oktober 2025
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Inhaltsübersicht

Die 3 Wochen Reiseroute

Kuba ist das Land der Nostalgie, Oldtimer und Zigarren. Die Uhren ticken hier zwar langsamer, dafür mit viel Leidenschaft und Rhythmus. Bummel durch Havannas Altstadt, wander durch den tropischen Alexander-von-Humboldt-Nationalpark, bestaune die riesigen Mogoten in Viñales und lass deine Seele an einem der vielen atemberaubenden Strände baumeln. 

Wir haben unsere 3-wöchige Kuba-Reiseroute für dich zusammengefasst. Alle Stopps und alle Tipps findest du hier in einer Übersicht. Reise die Route 1:1 nach oder lass dich von uns inspirieren und plane deinen Traumurlaub in Kuba ganz nach deinen Wünschen! Ob nun mit Strandtagen oder ohne, mehr oder weniger Zeit in Havanna, mit oder ohne den Süden, alles ist möglich.

Stopp Stadt Tage Entfernung zum nächsten Stopp
1 Havanna 3 233 km
2 Cienfuegos 2 83 km
3 Trinidad 2 261 km
4 Camagüey 1 337 km
5 Santiago de Cuba 2 234 km
6 Baracoa 3 199 km
7 Holguín 1 53 km
8 Guardalavaca
4 520 km
9 Santa Clara 1 281 km
10 Havanna 2

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Dein Tag–für–Tag Plan

Tag 1-3: Havanna

Charismatisch, leicht abgerockt und doch idyllisch. Entdecke diese wunderschöne Stadt mit einer Oldtimerfahrt, ein absolut geniales Erlebnis. Havanna bietet für jeden etwas. Ob du nun Geschichte, Autos, Zigarren oder Architektur liebst, du wirst es hier finden. Lass dich durch die wunderschönen und lebhaften Gassen von Havannas Altstadt (Habana Vieja) treiben und genieß die kubanische Szenerie. 

Besuch Ernest Hemingways Stammlokale und probier seine Lieblingsdrinks. Ganz nach dem Motto: “My Mojito in La Bodeguita, my Daiquiri in El Floridita“ („Meinen Mojito in der Bodeguita, meinen Daiquiri in der Floridita“).

Plan unbedingt einen Ausflug in das wunderschöne Valle de Viñales (Viñales-Tal) ein, eine  Landschaft. Für Outdoor-Fans bietet dieses Gebiet fantastische Möglichkeiten. Geführte Touren zeigen dir nicht nur die schönsten Plätze, sondern warnen dich auch vor Gefahren – denn unterirdische Flüsse untergraben das Gebiet.

Die Sonnenuntergänge in Havanna sind absolut magische. Unsere Lieblingsorte sind mit Abstand El Malecón –  wo sich die ganze Stadt trifft, küsst und debattiert, die Dachterrasse des Gran Hotel Manzana Kempinski und die Dachterrasse des Hotel Raquel.

Tag 4-5: Cienfuegos

Lust auf bisschen Pariser Flair in Kuba? Dann bist du in Cienfuegos richtig. Französischer Elan mit exotisch karibischer Note, auch “Die Perle des Südens”genannt. 

Der Parque José Martí ist das Herz und die Seele der Stadt, hier steht tatsächlich ein Triumphbogen – der einzige auf ganz Kuba. Genieß den Ausblick vom Palacio Ferrer Turm und den Sonnenuntergang in Punta Gorda.

Die Laguna Guanaroca ist der beste Ort in Kuba, um Flamingos zu sehen! An Bord von kleinen Booten geht es zur anderen Seite des Sees, wo die Flamingos sich aufhalten. Der Anblick dieser Tiere ist fantastisch – besonders weil es in freier Wildbahn und nicht im Zoo ist.

Tag 6-7: Trinidad

Bunte Häuser mit Terrakotta-Ziegeldächern und Kopfsteinpflaster. Vogelgezwitscher, Hufgeklapper und Kutschenräder. Trinidad ist absolut idyllisch, kein Wunder das es so beliebt ist. Reisesouvenirs kaufst du am besten hier, nirgends sonst wirst du auf so viel Auswahl und handwerkliche Kunst treffen. 

Der Treffpunkt der Stadt ist ohne Frage die spanische Treppe vor dem Casa de la Musica, besonders zum Sonnenuntergang. Die vielen kleinen Bars mit wundervoller Live-Musik sorgen für lange kubanische Nächte.

Tag 8: Camagüey

Liest sich komplizierter als es ist: Camagüey = Kamawei (kamaˈɣwej). Ein Ort um etwas völlig anderes zu erleben, denn die Stadt wurde labyrinthartig gebaut, um Angreifer fernzuhalten. Unser Tipp: lass dich treiben und pack die Karte weg, auch Einheimische verlaufen sich hier.

In ganz Camagüey triffst du immer wieder auf Tonkrüge, sogenannte Tinajon. Sie wurden zum Sammeln von Regenwasser genutzt, manchmal auch Wein. Es heißt: Je wohlhabender eine Familie war, desto mehr Krüge besaß sie. 

Tag 9-10: Santiago de Cuba

Spanische, afrikanische, französische, britische und haitianische Einflüsse prägen Santiago de Cuba. Bunt, laut, kulturell vielfältig und liberal. Der angeborene Rhythmus der “Santiagueros” machte sie zu den Schöpfern fast aller kubanischen Musikgenres wie Salsa oder Rumba, die Stadt ist voll mit Musik und Tanz.

Das Casa de Diego Velázquez soll das älteste, noch stehende Haus in Kuba sein. Und dazu eines der fünf ältesten aus Stein auf dem gesamten amerikanischen Kontinent. Und nicht zu vergessen das beeindruckende Hotel Casa Grande – besuch zum Sonnenuntergang die Dachterrasse.

Der Cementerio de Santa Ifigenia ist einer der beeindruckendsten Friedhöfe Kubas. Du findest hier das Mausoleum von José Martí, die Gräber von Fidel Castro Ruz, Emilio Bacardí y Moreau (aus der berühmten Rum-Dynastie), 11 der 31 Generäle der Unabhängigkeitskämpfe und Compay Segundo (vom Buena Vista Social Club).

Tag 11-13: Baracoa

Baracoa ist ein ganz besonderer Ort. Ursprünglich, rein und bunt. Jeder kennt jeden und alles geht gelassener und ruhiger zu, die Stadt wirkt eher wie ein Dorf. 

Baracoa ist berühmt für seinen Kakao, besuch unbedingt Casa del Chocolate und probier das Schokoladeneis. Auch Baracoas Küche ist besonders, es gibt allerhand Meeresfrüchte auf den Speisekarten und viele Gerichte werden mit Kokos oder Schokolade zubereitet. 

Der Alexander-von-Humboldt-Nationalpark ist ein unglaublich faszinierender und beeindruckender Nationalpark und gehört zu den wichtigsten in der gesamten Karibik. Viele Pflanzen und Tiere sind endemisch – mit etwas Glück siehst du auch Kubas Nationalvogel, den Kubatrogon auch Tocororo genannt. 

Tag 14: Holguín

Wenn du völlig unverfälscht in das wahre Leben der Kubaner eintauchen willst, bist du in Holguín absolut richtig. Man spürt den Charme der Stadt. Unaufregendes, aufregendes, herrlich normales und geselliges Stadtleben. Authentisch, kein Massentourismus und kein Wettlauf mit der Zeit, um alle Sehenswürdigkeiten an einem Tag zu schaffen.

Bekannt als die Stadt der Parks in deren Mittelpunkt “Parque Peralta”, auch Parque de las Flores genannt, in dem sich Jung und Alt trifft. Hier spielt man zusammen Domino oder Schach, lacht, musiziert und tanzt bis spät in den Abend hinein.

Tag 15-18: Guardalavaca

Glitzernder Sand, kristallklares Wasser und Palmen so weit das Auge reicht. Taucher und Schnorchler können viele Meereslebewesen entlang der Korallenriffe erkunden. Wir haben ein paar Nächte im Hotel Sol Río de Luna y Mares verbracht und waren absolut begeistert. 

Tag 19: Santa Clara

Berühmt und geschichtsträchtig wurde Santa Clara im Dezember `58, denn Che Guevara gewann hier die bedeutendste Schlacht im Bürgerkrieg und läutete so das Ende des Batista-Regimes ein – Monumento al Tren Blindado (Zug-Denkmal). 

Doch Santa Clara kann mehr als nur Geschichte. Sie gehört zu den pulsierendsten und revolutionärsten Städten in Kuba. In Santa Clara entstehen Trends. Kein Wunder, dass hier Kubas erster homosexuellen Nachtklub eröffnete, Kubas einzige offizielle Drag-Show hier existiert und jedes Jahr das beste Rockfestival des Landes stattfindet: Ciudad Metal. 

Tag 20-22: Havanna

Bevor es heim geht, verbring ruhig noch etwas Zeit in Havanna. Es gibt hier so viel zu sehen und zu erleben. Die Tour über kubanische Straßenkünstler ist außergewöhnlich, faszinierend, spannend und unfassbar bunt. Du erfährst viel über die Künstler und ihre Projekte, die Havannas Viertel wieder erstrahlen lassen.

Mach unbedingt einen Stopp an der Ecke zur Aguacate Straße (Obispo / Aguacate) gemacht. Warum? Da gibt es Guarapo! Was Guarapo ist? Roher Zuckerrohrsaft, absolut köstlich und erfrischend. Es wird meist  mit Limette und Eis gemischt und ist in fast jeder Bar, jedem Restaurant oder jeder Bodega zu finden. Schmeckt auch gut mit nem Schuss Alkohol. 

Fortbewegung

Kuba bietet eine große Auswahl an Transportmöglichkeiten, sogar per Zug oder Flug. Jedoch ist Kubas Technik nicht auf dem aktuellsten Stand, plan also immer einen zeitlichen Puffer mit ein.

Von Stadt zu Stadt

Fernbus

Mit den Bussen von Viazul kommst du bequem von A nach B. Einsteigen und relaxen. Die Bustickets kannst du an Busterminals und auch in den Reisebüros von Cubanácan kaufen. Viazul Fahrpläne und Preise sind online abrufbar unter Viazul. Sei mindestens 20 Minuten vor Abfahrt da und lass deinen Namen auf der Liste abhaken – so wird dein Platz bestätigt. Pack dir unbedingt einen Pullover ein, denn die Busse sind ordentlich klimatisiert. 

Mietwagen

Mit einem Mietwagen bist du sehr flexibel, doch in Kuba gibt es ein paar Besonderheiten: 

Ein Mietwagen ist nicht günstig und du musst deutlich vorher buchen (2 Monate vorher). Die Straßenverhältnisse werden besonders zum Osten hin schlechter. Nicht selten triffst du Fußgänger, Fahrradfahrer, Pferdekutschen, Ochsengespanne und frei laufende Tiere auf den Straßen. Es gibt wenig Tankstellen unterwegs und wegen der schlechten Beleuchtung solltest du in der Dunkelheit eher nicht fahren. Bußgelder niemals in bar an einen Polizisten zahlen und such dir immer einen Parkplatz mit Parkwächter, der für ein bisschen Geld auf deinen Wagen aufpasst. 

 

Sammeltaxen /Colectivo und Co.

Auch Maquina, Almendron oder Colectivo genannt. Entweder wirst du von deiner Unterkunft abgeholt oder es gibt einen fixen Sammelpunkt. Ähnlich läufts am Zielort. Sehr günstig, kann jedoch voll werden. Du findest Colectivos immer in der Nähe von den Orten wo Busse halten und an zentralen Plätzen wirst du von Vermittlern angesprochen, aber deine Unterkunft hilft dir auch bei der Organisation. Den Preis wie immer vorab klären, er sollte nicht viel höher sein als ein Busticket.

In der Stadt

Viele Städte in Kuba sind perfekt, um sie zu Fuß zu erkunden. Doch keine Bange, in jeder Stadt gibt es Taxen und Bici – Taxi, diese süßen kleinen Fahrradtaxis sind super praktisch für kürzere Strecken. 

Viele Städte in Kuba sind perfekt, um sie zu Fuß zu erkunden. Doch keine Bange, in jeder Stadt gibt es Taxen und Bici – Taxi, diese süßen kleinen Fahrradtaxis sind super praktisch für kürzere Strecken. 

Visa

Du benötigst ein Visum, um in Kuba einreisen zu dürfen. Nur eine Handvoll Nationen benötigen keins. Mit dem erforderlichen Touristenvisum, auch Touristenkarte genannt, kannst du 30 Tage im Land bleiben und kannst es vor Ort um 30 Tage verlängern.

Stell sicher, dass dein Reisepass bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist und beantrage dein Visum rechtzeitig.

Budget

Reisen ist in Kuba insgesamt günstig. Übernachtungen in Hotels, ein Mietwagen und Inlandsflüge sind Ausgaben, die schnell einen großen Teil deines Budgets in Anspruch nehmen können, aber nicht müssen. Denn Übernachtungen in Casa Particulares sind nicht nur günstiger, sondern auch authentischer. Die Verbindungen mit den Bussen von Viazul erstrecken sich über Gesamt-Kuba. Fliegen kannst du in Kuba nur ganz wenige Strecken.

Für deine Budgetplanung:  Plan für dich alleine mindestens 20 – 30 Euro pro Tag ein. 

Wir haben für 2 Personen für 21 Tage in Kuba (inkl. 4 Nächte á 105 Euro im All-Inklusive Resort) ausgegeben: 

Beste Reisezeit

Die Temperaturen liegen das ganze Jahr tagsüber bei etwa 28 °C und die Wassertemperaturen um die 25 °C. Im Juli und August kann es sogar bis zu 35 °C heiß werden. Nachts liegen die Temperaturen bei 15 °C und in den wärmeren Monaten bei 20 °C, es kühlt sich also ganz gut ab. Die Hauptsaison ist von November bis März. Wir haben Kuba von Mitte März bis Mitte April besucht und nur in Baracoa hat es kurz geregnet.

Packliste

Für deine Reise nach Kuba haben wir hier einige Packtipps, die definitiv Gold wert sind. Denn Kuba ist kein Shopping-Mekka und auch nach Drogerien oder großen Supermärkten suchst du vergebens. Es gibt kleine Tante-Emma-Läden, die jedoch, für uns, schwer als solche zu erkennen waren.

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